Campus - 22.03.2018 - 00:00

Uni-Bibliotheksgebäude soll saniert werden

Die St.Galler Regierung hat die Botschaft über die Teilerneuerung des Bibliotheksgebäudes der Universität St.Gallen (HSG) zuhanden des Kantonsrates verabschiedet. Mit der Erneuerung soll das vor rund 30 Jahren erbaute Bibliotheksgebäude für 14,5 Millionen Franken saniert und so weitere Jahrzehnte betrieben werden können.

22. März 2018. Die Teilerneuerung der Uni-Bibliothek ist eines der drei Bauprojekte für die Universität St.Gallen. Aufgrund ihres dringenden Raumbedarfs soll bis 2027 am Standort Platztor ein zweiter Campus für die HSG entstehen. Darüber hinaus beabsichtigt die HSG-Stiftung, in unmittelbarer Nähe zum Bibliotheksgebäude am Rosenberg ein durch Donatoren finanziertes «HSG Learning Center» zu erstellen.

Stark genutztes Gebäude

Der Campus am Rosenberg ist für 5000 Studierende ausgelegt, heute studieren jedoch über 8500 Personen an der Universität St.Gallen. Mit dem Studierendenwachstum hielt die Infrastruktur nicht schritt. Aufgrund der hohen Belegung nutzte sich das Bibliotheksgebäude stark ab. Nach rund 30 Jahren Betrieb stehen verschiedensten Sanierungsmassnahmen an. Zudem erfüllt das Gebäude die heutigen Anforderungen an die Erdbebensicherheit und den Brandschutz nicht mehr. Weiter sind auch punktuelle bauliche Massnahmen an der Gebäudehülle nötig.

Bauarbeiten während Semesterferien

Das Bibliotheksgebäude soll in den Jahren 2019 bis 2021 renoviert werden. Um den Universitätsalltag so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, sollen die Umbauarbeiten jeweils in den Semesterferien von Mitte Juli bis Mitte September durchgeführt werden. Damit kann auf ein Provisorium verzichtet werden. Die Kosten für die Teilerneuerung des Bibliotheksgebäudes belaufen sich auf 14,5 Millionen Franken. Der Kantonsrat wird in der Junisession über den Kreditbeschluss entscheiden.

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