Hintergrund - 19.11.2019 - 00:00 

TEDxHSG: 12 Lagerfeuer-Geschichten im Konzertsaal

Raumfahrt, Handelskrieg, Hypnose, Humanitäre Arbeit im Umfeld von Not und Cholera, Abenteuerreisen und wahr gewordene Kindheitsträume: Die zwölf Podiumsgäste der studentisch organisierten TEDxHSG Konferenz begeisterten mit Geschichten über ihre persönlichen «Stepping Stones»: Grenzerfahrungen in Beruf und Privatleben.
Quelle: HSG Newsroom

19. November 2019. Das studentische Organisationsteam hat Menschen mit verschiedensten Hintergründen nach St.Gallen geholt.

Albert Nerenberg: Magie auf der Bühne

«Geben Sie mir die Hand. Ich schwinge Ihre Hand nun hin und her wie bei einem trotteligen Trump-Handshake. Richten Sie Ihren Blick auf das Fenster ganz hinten im Konzertsaal, bitte sehen Sie auf meine Hand...schnipp, Sleep!» Der kräftige Proband auf der Bühne der Tonhalle sackt augenblicklich entspannt in sich zusammen. Die Dame neben dem Studenten fällt ebenso in Dornröschenschlaf, als Hypnotist Albert Nerenberg sie zur Siesta «einlädt». Nicht, dass der Anlass öde wäre: Ganz im Gegenteil. Das Publikum erlebt bereits den elften Vortrag an dieser Konferenz. Hellwach folgt es den Ausführungen des kanadischen Experten in der St.Galler Tonhalle. Das Gehirn hilft seiner «Magie» auf die Sprünge. Seine Hypnosekunst folgt fünf Schritten: «Slow down. Suggest a goal. Focus. Surprise. Sleep and have fun.» Albert Nerenberg erklärt zu Beginn seines Vortrags, wie sich Hypnose anfühlt: «Genauso wie die Schweiz: Ruhig, gelassen und zauberhaft schön.» Auf die Frage hin, ob sich jemand von ihm hypnotisieren lassen wolle (immerhin sei Bühnenhypnose ein Delikt in Belgien), stürmen Freiwillige die Bühne: Alle wollen wissen wie das ist, im «Zustand Schweiz» zu sein. 14 Probanden ergattern einen der begehrten Stühle. Was nun passiert, ist magisch: Albert Nerenberg lässt seine Probanden in Tiefschlaf versinken, einen Schwips simulieren, auf Zuruf in lautes Gelächter ausbrechen und später vergessen, was auf der Bühne geschehen ist.

TEDxHSG

Für praktische Anwendungsgebiete wie Verkehrskontrollen oder Schmerzlinderung bleibt leider keine Zeit: TEDxHSG hat strikte Zeitvorgaben für die Länge der Vorträge. «Jeder Podiumsgast hat die Chance, das Publikum auf seine persönliche Grenzerfahrungsreise mitzunehmen. Wir haben bewusst sehr unterschiedliche Menschen eingeladen: So zum Beispiel einen Astronauten, eine Skisportlerin, einen Abenteurer und eine Politikwissenschaftlerin. Die einzige Vorgabe ist das Zeitlimit, das dem Publikum erlaubt, zwölf spannende Geschichten an einem Konferenztag zu erleben», sagt Florian Misteli, Leiter des diesjährigen TEDxHSG Teams. Sein persönlicher «Stepping Stone» am TEDxHSG Anlass ist die Technik: Nächtelang hat das studentische Team gemeinsam mit Profis geprobt. Die Mühe hat sich gelohnt: Alles klappt reibungslos. Dank Video-Aufzeichnung sind alle Auftritte in St.Gallen auch weltweit via YouTube erlebbar. Das «Surplus» der Konferenz ist die gelöste Stimmung: Was das allzeit verfügbare Videoclip nicht zu transportieren vermag, ist die Inspiration, die TED-Konferenzen weltweit verströmen. Auch in St.Gallen treffen in den Pausen zwischen den vier Vortragsblöcken rund 500 verschiedene Menschen zusammen und tauschen sich in guter Atmosphäre bei Goodies & Chäshörnli aus – unter ihnen viele Studierende und junge Leute.

Denis Tudor: Vom Kofferträger zum Ingenieur

Magisches haben auch Astronaut Claude Nicollier und der junge Unternehmer Denis Tudor erlebt: Beide verbindet das Thema «Geschwindigkeit». «Speed is killing the planet – Schnelligkeit zerstört unsere Erde», sagt Denis Tudor. Der rumänische ETH-Ingenieur hat sich auf Hyperloop-Technologien spezialisiert und Swisspod Technologies gegründet. Das Unternehmen soll eine neue Superschnellbahn entwickeln. «Nicht Schnelligkeit, sondern Energieeffizienz ist der wichtigste Vorteil der Technologie», betonte Tudor. Heute entwickelt er energieefiziente Hyperloop-Transportsysteme. Vor sieben Jahren arbeitete er noch als Kofferträger in einem feinen Hotel in Bukarest. Ein dort logierender Professor brachte ihm sein Fachgebiet näher. «Physik hat mein Leben verändert – oder vor allem, die Begeisterung dafür.» Die Neugier hat ihn vom Kofferträger zum Technologie-Ingenieur gemacht. Seine Botschaft: Neugier beflügelt und befähigt dazu, ganz neue Wege zu gehen.

Claude Nicollier: Halt in der Schwerelosigkeit

Auch Claude Nicollier profitierte von seiner Neugier: Der erste Schweizer Astronaut bedauerte, nicht mit seinem Raumschiff auf die Bühne gekommen zu sein. «Ich hatte schon immer eine Passion für den Himmel und die Sterne, Raumfahrt-Comics waren meine Lieblingsbücher, ich flog für mein Leben gern – anfangs mit einer Pilatus, später mit Kampfjets.» Er war sich im Weltraum immer bewusst, welch grosses Privileg es war, mit Blick auf den Planeten Erde zu arbeiten. Sein «Stepping Stone» war das Fliegen von Jets: Eine wichtige Lektion in Risikomanagement. «Du musst fit und konzentriert sein und darfst keine Fehler machen.» Während seiner ersten Raumfahrt im Sommer 1992 ging die Toilette kaputt. Claude Nicollier schaffte es, sie zu reparieren. «Das war wohl der Grund für meine Beförderung im Raumfahrtprogramm.» Claude Nicollier würde noch viele Reparaturen für die NASA im Weltraum durchführen. Als das instandgesetzte Teleskop «Hubble» abkoppelt werden konnte, war er gerührt. Hubble sendete Bilder, die es erlaubten, Galaxien zu analysieren. Claude Nicollier war begeistert, die Schweiz vom All aus zu sehen. «Warum untersuchen wir das All? Weil wir damit eine Bewusstseinserweiterung erlangen.» Die Zusammenarbeit mit «internationalen Erdbewohnern» auf Basis von gegenseitigem Vertrauen und Respekt empfand er als bereichernd. Seine Botschaft formulierte er mit den Worten von Präsident Kennedy in Houston 1962: «If you really want to do it, you can do it.»

Victor do Prado: Welthandel und Weltpolitik

Das TEDxHSG Team machte auch sein eigenes Studienfach zum Gesprächsthema: So berichtete Victor do Prado von der World Trade Organisation in Genf über Handelskonflikte und die Segnungen der Handelsregulierung. «Als junger Ökonom war ich entsetzt, mich mit Handel auseinandersetzen zu sollen.» Er war zu Beginn seiner Laufbahn in Genf überzeugt, den Weg eines todlangweiligen Technokraten eingeschlagen zu haben. Doch nach dem Fall der Berliner Mauer änderte sich alles. Der Welthandel wurde zur Weltpolitik – und damit ein sehr spannendes Arbeitsgebiet für Victor do Prado. «WTO is not only about free trade», sagte er. Die Organisation gestalte die «Verkehrsregeln» im weltweiten Handel. «Ich bin vielleicht der einzige Mensch, den es ergreift, über den Hafen von Singapur zu fliegen und nichts als Schiffe und Container über Container zu sehen. Das ist für mich die Basis für friedliche Kooperation in der Welt.» Wer den Handel verstehe, verstehe viel vom Menschen.

Michela Puddu: Transparente Lieferketten

Die Gründerin Michela Puddu will den Handel transparenter machen. Deshalb gründete sie das Unternehmen Haelixa. «I am made in Italy – soviel ist klar. Aber woher kommen eigentlich meine Klamotten?» Mit dieser Frage schritt die italienische Chemie-Ingenieurin zwischen zwei grossen Baumwollbündeln auf die Bühne. Nach ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der ETH Zürich gründete sie ihre eigene Firma. Haelixa soll dazu beitragen, die Lieferketten von Textilien transparent, ethisch und nachhaltig zu gestalten. Dies auf Basis einer DNA-Tracing-Technologie, die Auskunft über die Entstehung von Kleidungsstücken gibt. Michela Puddus Fazit: «Transparenz wird nicht mehr lange eine Kür für Slow Fashion Labels sein – sie sollte schnell zur Pflicht für alle Textilunternehmen werden.

Markus Wyssling: Regeln für den Wettbewerb

Markus Wyssling, Referent der Schweizer Wettbewerbskommission WECO/COMCO sprach über «Competition enforcement: The story behind the headlines». Als Compliance-Experte in der Baubranche zeigte er sich überzeugt davon, dass wir Regeln für den Wettbewerb brauchen. Bis vor nicht allzu langer Zeit konnten Bestechungsgelder von Steuern abgezogen werden. Dies sei heute nicht mehr legal.

Maryhen Jiménez Morales: Demokratie in Venezula

Mit Maryhen Jiménez Morales trat eine überzeugte Demokratin auf die Bühne. «Wenn man heute in mein Geburtsland Venezuela schaut, wird man wieder daran erinnert, warum Demokratie so wichtig ist», sagte die Politikwissenschaftlerin aus Oxford. «Ein Tag veränderte mein Leben: Am 5. Dezember 1998 zog meine Familie nach Deutschland. Am 6. Dezember 1998 wählte Venezuela Hugo Chavéz zum Präsidenten.» Venezuelas Schicksal war besiegelt. Im Jahr 2002 geht Jiménez Morales Vater aus Protest auf die Strasse und demonstriert mit tausend anderen Menschen gegen Chavéz Politik. Ihr Vater verliert seinen Job in der Ölfirma aufgrund der Regierung. «Autokraten haben ein leichtes Spiel, Demokratie auszuhöhlen – denken Sie an Orban, Erdogan, Chavéz oder Morales. Demokratie ist mehr als nur eine Institution – sie ist ein Teil unserer Kultur und muss von uns bewahrt und getragen werden». Maryhen Jiménez Morales trat für Partizipation und freie Meinungsäusserung ein und sendete eine klare Botschaft: «Geht wählen! Bringt euch ein in den politischen Prozess!»

Dominik Stillhart: Cholera im Jemen

«Engagiert euch!» war auch Dominik Stillharts Tenor. Der ehemalige HSG-Student arbeitet seit 15 Jahren beim Internationales Rotes Kreuz (IKRK). Als er sich nach seinem Hochschulabschluss für das IKRK bewarb, empfahl ihm sein Vater wohlmeinend: «Gute Idee. Mach das zwei Jahre. Danach suchst Du Dir einen richtigen Job». Dominik Stillhart blieb. Und ist auch nach vielen schlimmen Ereignissen der Meinung, dass jeder kluge Mensch humanitären Dienst leisten sollte. «Mein erster Einsatz führte mich in das kriegsverwüstete Somalia. Dort empfing mich mein Chef mit dem Auftrag, Essen einer neuen Hilfslieferung in Mogadischu an hungernde Menschen zu verteilen.» Anschliessend reiste sein Vorgesetzter ab und er hatte den Job allein zu erledigen. «Ich erinnere mich an diese Nacht im Hotel – draussen Schüsse und Schreie. Ich tat mir selbst unendlich leid, diesen unmöglichen Einsatz ausführen zu müssen.» Nur dank der Hilfe seiner somalischen Kollegen gelang die Essensverteilung reibungslos. Nach diesem ersten «Schock», bei grossen Herausforderungen auf sich selbst gestellt zu sein, «zog es ihm den Ärmel» in den Humanitären Dienst. Er berichtete über Konflikte in urbanen Zentren, die zum Beispiel Sanaa in Jemen völlig zerstörten und in Cholera-Seuchen endeten. «Die Kriege in Syrien und Irak hinterlassen riesige Wunden in der Infrastruktur und in den Seelen der Menschen.» Ihn beunruhige die grösser werdende Kluft zwischen den Herausforderungen, die Bürgerkriege in urbanen Zentren auslösen und der Fähigkeit von Hilfsorganisationen, adäquat darauf zu reagieren. Dagegen helfe nur die enge Kollaboration mit lokalen Gruppen. Dominik Stillharts Schlusswort: «Humanitäre Problemlösungen sind effizienter, wenn wir uns öffnen. Humanitäre Organisationen sollten alle Kompetenzen bündeln und mit Forschenden, Wirtschaftsvertretern und dem Öffentlichen Sektor zusammenarbeiten.»

Vladimir Tisma: Farbenblinder Fotograf

TED wäre nicht TED ohne Kunst, Abenteuer und Design. So trat mit Vladimir Tisma ein farbenblinder Fotograf aus Genf auf die Bühne. Der junge Künstler ist Autor des Buches «Next World», das auf grosse Resonanz stiess. Nach seinem ersten grossen Erfolg suchte er nach einer neuen Ausdrucksform, zog sich zurück und fand Inspiration in einem Bild aus seiner Kindheit: Er hatte als fünfjähriger Bub einen roten Löwen mit grüner Mähne gemalt. «Was wäre, wenn die Leute meine Bilder aus zwei Perspektiven sehen könnten? Wenn sie die des herkömmlich eingestellten Auges und des farbenblinden Auges sehen könnten?» Dieser Frage ging Tisma in seinem nächsten Kunstprojekt nach. Er bereiste die Welt und machte Aufnahmen von Landschaften – von den Lofoten bis in die Wüste Sahara. Damit fertigte er Bilder auf Holzlamellen an, die es ermöglichten, die Landschaften aus zwei verschiedenen «Augen» zu sehen. Seine Ausstellung sprach Wissenschaftler, Gründer und Künstler gleichermassen an – alle neugierigen Menschen. Der Fotograf probierte auch Brillen aus, die die Farbenblindheit korrigieren. So gefiel ihm die Welt nicht. Vladimir Tismas Fazit: «Let everyone find the magic in their own world – Jeder Mensch soll Magie auf seine Weise finden.»

Greg Arnold: Verbindung zwischen Künstler und Kunstwerk

Musiker und Songwriter Greg Arnold machte eine andere Grenzerfahrung: Mit 30 entschwand seine kreative Energie – er beschloss, zu studieren, das Künstlerleben hinter sich zu lassen und an die Uni zu gehen, wo er zugleich Vollzeit arbeitete. Er widmete seine Studien dem in Künstlerkreisen viel verwendeten «G-Wort»: Was trennt Genie von Fastkunst?» Greg Arnold untersuchte, ob das «Genie» in der Verbindung zwischen Künstler und Kunstwerk beheimatet ist. Er hatte dies seinen ersten Hit erfahren: Diesen widmete er seiner Freundin zum Geburtstag. «Die Magie des Lieds lag in seiner Bedeutung: Es war ein kleines Tagebuch der ersten drei Jahre unserer Liebesbeziehung.» Seine Forschung brachte ihn zu einer kleinen Erkenntnis: «If the phenomenom of GENIUS exists, we are all creative geniuses to happen – Wenn es das Genie wirklich gibt, haben wir alle einen Teil davon in uns.» Man müsse dieses zarte Pflänzchen hegen und etwas aus seinem Talent machen, sagte Greg Arnold.

Sarah Höfflin: Erfolg dank Erwartungslosigkeit

«Als ich ein Kind war, wollte ich entweder Ärztin oder Hühnerfängerin werden», sagte Sarah Höfflin über das ihr eigene Talent. Erst mit 20 Jahren entdeckte sie in der Schweiz das Skispringen Slope Style für sich. «Meine Sportkarriere war ein Roller Coaster von Glück und Zufall.» Ein Teil ihres Erfolges sei das Ergebnis ihrer Erwartungslosigkeit gewesen. Sie begann zu studieren und hatte nie eine sportliche Karriere vor Augen. «Was ich an meinem Leben liebe, ist die Einfachheit: Ein Schritt führte zum nächsten. Ich hatte keinen übergeordneten Plan oder hochgesteckte Ziele.» Sie versuchte, einen Studienplatz für Medizin in ihrer ersten Heimat England zu ergattern – mehrfach, jedoch ohne Erfolg. Sarah Höfflin lernte, zu akzeptieren, dass sie keinen Einfluss auf die Performance ihrer Mitbewerber hatte – nur auf ihre eigene Leistung bei der Aufnahmeprüfung. Sie liess ihren ersten Traum fallen. Und startete erst mit 25 ihre professionelle Sportkarriere – mit denkbar schlechtesten Voraussetzungen. Sarah Höfflin hatte sich beim Training verletzt und musste sich einer langen Kur unterziehen. Eine harte Gedulds-, Kraft- und Nervenprobe. Vor dem grossen Wettbewerb verlor sie ihr Selbstbewusstsein – die Generalproben beim Training liefen unterirdisch. «It`s just Skiing» war der magische Satz, der ihr das Gewicht der Erwartungen nahm. Ihre Botschaft lautete: «Find something that you love. And then lower your expextions. It might happen. – Finde etwas, das Du gern machst. Und dann setze Deine Erwartungen herunter. Vielleicht erreichst Du ein Ziel, das Du nie vor Augen hattest.»

Lukas Steiner: Von Zürich nach Kapstadt mit dem Velo

Wenig Erwartungen hatte auch der HSG-Student Lukas Steiner vor Beginn seines grössten Abenteuers. Seine Geschichte war so unglaublich, dass er den «Bring your own voice Wettbewerb» von TEDxHSG gewann. Der Weltradler reiste durch 15 afrikanische Länder quer durch Ostafrika von der Schweiz aus via Griechenland. «Meine Erwartungen waren nicht hoch, denn ich hatte keinerlei Erfahrung – nur Abenteuerlust. Ich hatte nie zuvor eine Radreise unternommen. Ich begann meine Reise im August in Ägypten bei 45 Grad; ich überstand die Hitze nur dank der fünf Liter Nilwasser pro Tag.» Lukas Steiner suchte Abenteuer und fand den Mut, es zu wagen. Er traf offenherzige Menschen und war überwältigt von der Freundlichkeit der Menschen in Ostafrika. Sein grösster «Stepping Stone» war der wilde Verkehr auf Schnellstrassen. Er kletterte auf Berge, aber Wettbewerb interessierte ihn nicht. Er wollte etwas über das Land Afrika und seine Grenzen lernen. Er traf Elefanten und Menschen mit verrückten Transportgegenständen, wie einem Sofa auf dem Velo. «The future depends on what you do today – Dieser Leitspruch von Gandhi habe ihn durch alle Täler seiner grossen Reise getragen.» Mit Lukas Steiners Botschaft endete die «Lagerfeuer-Runde» in der St.Galler Tonhalle: «Glaube an dich selbst, an Deine Stärke und Deinen Mut und sei ein wenig verrückt, das scheinbar Unmögliche zu wagen.»

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