Veranstaltungen - 21.09.2011 - 00:00 

40 Jahre im Zeichen des Lernens

Das Institut für Wirtschaftspädagogik feiert am 29. und 30. September 2011 sein 40-jähriges Bestehen mit einer Fachtagung, auf der Bildungsexperten über neue Formen des Lernens und Lehrens diskutieren.
Quelle: HSG Newsroom

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20. September 2011. Die Tagung «Kompetenzentwicklung in unterschiedlichen Lernkulturen» findet am 29. und 30. September 2011 im Weiterbildungszentrum Holzweid der HSG statt. Während der Tagung sprechen Bildungsexperten über die Zukunft des Lehrens und Lernens. Unter den Referenten ist auch Frederik G. Pferdt von Google Learning Labs aus Irland.

Kompetenzen für das Berufsleben

«Wir wollen in erster Linie Kompetenzen entwickeln, nicht nur Kenntnisse und Fakten vermitteln», sagt Prof. Dr. Sabine Seufert zur strategischen Ausrichtung des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der HSG. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet seit zehn Jahren die «Zusatzausbildung Wirtschaftspädagogik» an der HSG. Gegründet wurde das Institut im Jahr 1971 von HSG-Professor Rolf Dubs. In den 40 Jahren seines Bestehens hat es sich in Forschung, Entwicklung und Lehre immer weiterentwickelt. «Im Vordergrund steht nicht mehr nur die Frage, wie man ökonomische Zusammenhänge im Unterricht vermitteln kann, sondern auch, wie wir Bildung in Schulen, Betrieben und Hochschulen gestalten», sagt Prof. Dr. Dieter Euler, der den Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik und Bildungsmanagement an der HSG seit dem Jahr 2000 inne hat.

Ausbildung an Hochschulen gestalten
Um neue Lehransätze für die betrieblichen Weiterbildung zu entwickeln, gründete das Institut im Jahr 2003 das «Swiss Centre for Innovations in Learning» (scil). Dieses unterstützt Unternehmen bei der Verbesserung der Bildungsqualität. Mit der Bologna-Reform ist die Frage nach der Verbesserung von Lehre und Studium an Hochschulen verstärkt in den Blick geraten. «Hochschulen müssen sich im Hinblick auf die Lehre selbst über die Schulter schauen und ihre eigenen Forschungs- und Entwicklungsressourcen dazu verwenden, ihr Profil in der Lehre zu stärken», sagt Euler über den neuen strategischen Schwerpunkt des IWP.

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