Öffentliche Vorlesungen 

Are All Men Created Equal? Die Geschichte der Ungleichheit in den Vereinigten Staaten

Das Versprechen, dass "alle Menschen gleich sind", ist vielleicht der am häufigsten zitierte Satz, der belegt, was die Vereinigten Staaten so besonders macht.
Datum

Mi. 26.06.2024
Mi. 14.12.2022

Uhrzeit

18:15 - 19:45 Uhr

ReferentIn

Prof. Dr. Suzanne Enzerink

Ort

Universität St.Gallen, Raum A 23-102
Hauptgebäude
9000 St. Gallen
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Kosten
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Kulturgeschichte Amerikas

Das Versprechen, dass «alle Menschen gleich sind», ist vielleicht der am häufigsten zitierte Satz, um zu belegen, was die Vereinigten Staaten so besonders macht. Erstmals in der Unabhängigkeitserklärung von 1776 kodifiziert, ist der Satz auch heute noch ein wichtiger Bezugspunkt für Politiker, um zu erklären, was die USA auszeichnet, und um zu begründen, warum das Land eine so wichtige Rolle in der Welt einnimmt.

Dieser Vortrag wird die Unabhängigkeitserklärung als Ausgangspunkt nehmen, um thematisch zu untersuchen, für wen die Gleichheit trotz dieses grundlegenden Versprechens nicht verwirklicht wurde. Gemeinsam werden wir uns ansehen, wer nicht einbezogen wurde, warum nicht, und was uns dies über die amerikanische Demokratie im Allgemeinen sagen kann. Frauen zum Beispiel erhielten erst 1920 das Wahlrecht. Die amerikanischen Ureinwohner wurden massenhaft von ihrem angestammten Land vertrieben.

Die Hinterlassenschaften der Sklaverei prägen noch heute die amerikanische Gesellschaft. Anhand zahlreicher Primärdokumente - von Urteilen des Obersten Gerichtshofs bis hin zu Reden von Martin Luther King Jr., von Andrew Carnegies Traktat über Reichtum bis hin zur zeitgenössischen Wohnungsbaupolitik - werden wir untersuchen, warum der amerikanische Traum in Wirklichkeit nur für einige wenige erreichbar war.

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